Nicht immer komplizierter, sondern mithilfe Künstlicher Intelligenz auch wiederum einfacher für den Anwender soll die Logistik werden. Zumindest steht dies bei den 43. Dortmunder Gesprächen, dem sogenannten «Zukunftskongress» des Fraunhofer IML, am 9. Und 10. September im Mittelpunkt.

Am ersten Kongresstag halten die Institutsleiterin am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Alice Kirchheim, Franz Mathi (Knapp AG), Kerstin Höfle (Körber Supply Chain) und Jakub Piotrowski (Duvenbeck) Impulsvorträge zur KI mit einer anschliessenden Diskussionsrunde. Professor Michael Henke (Institutsleiter am Fraunhofer IML) wird unter anderem mit Theresa Gröninger (Bremische Bürgerschaft) und Professor Jan Wörner (acatech) die Frage «Per KI durch die Galaxis – wie viel Logistik braucht die Space Economy?» erörtern. Thematisch schliesst der Block «Just do it – mit KI die Verkehrslogistik zukunftsfähig machen» den Tag ab.
Per KI durch die Galaxis
Professor Uwe Clausen (Institutsleiter Fraunhofer IML) diskutiert die Nutzung von KI in der Verkehrslogistik mit Roland Rüdinger (Rüdinger Spedition), Thomas Pentza (Geis-Gruppe), Martin Friedrich (Fraunhofer IML) und Anja Seemann (Fachjournalistin, Moderation).
Den Abschluss des ersten Tages bilden die Pitches der Finalisten um den »Digital Logistics Award«, einem der höchst dotierten Awards in der logistischen Start-up[-Szene.
Das Fraunhofer-Symposium am zweiten Kongresstag, 10. September, teilt sich in drei Schwerpunktthemen auf. Unter dem Motto «KI bewegt» diskutieren Expertinnen und Experten des Fraunhofer IML in verschiedenen Sessions, wie sich KI in der Robotik, in der Planung der Intralogistik und in der Luftverkehrslogistik effektiv nutzen lässt.

Im Themenblock «KI für resiliente Logistik» werden in verschiedenen Sessions unterschiedliche Lösungen von KI in der Logistik erörtert: Wie erkenne ich mit KI Potenziale im Unternehmen? Wie kann ich mit intelligenten Servicekonzepten Kunden glücklich machen? Im dritten Schwerpunktthema «KI für nachhaltige Logistik» stehen unter anderem nachhaltige Transportketten, Nachhaltigkeit steigern durch KI und nachhaltige Batterielogistik im Mittelpunkt. In einem vierten Schwerpunkt werden verschiedene Forschungsprojekte, die im Verbund mit Partnerunternehmen und -institutionen entstanden sind, vorgestellt und diskutiert.

















