Stefan Hohm, Entwicklungs-Chef bei Dachser, ist – wie angekündigt - in Berlin zum «Logistics Leader of the Year» für Innovationen wie den digitalen Zwilling @ILO und emissionsfreie City-Logistik-Projekte, sowie zahlreiche Initiativen in den Bereichen KI, Machine Learning und Big Data ausgezeichnet worden.Die Lynn C. Fritz-Medaille ging an die Welthungerhilfe.
A.Würmser mit St. Hohm und F.Müller. Fotos: S.Basch/ LHOF
Zugleich wurde unter starkem Beifall Frank Dreeke (66) für seine Verdienste um die moderne Seehafenlogistik offiziell in die internationale Logistics Hall of Fame aufgenommen. Rund 180 prominente Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und Politik würdigten die Verdienste des ehemaligen BLG-Chefs.
Strukturen geschaffen
Er habe Kooperationen ermöglicht und Strukturen geschaffen, die bis heute wirken. Damit sei er zu einem Architekten der modernen Seehafenlogistik geworden – eine Leistung, die auch die internationale Jury beeindruckt hatte. Die Entscheidung über den Einzug in die Logistics Hall of Fame fällte im Sommer eine Jury aus 70 bekanntenPersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien aus 13 Nationen.
B.Dreeke (Mitte) nahm für ihren Mann die Auszeichnung entgegen.
Stefan Hohm sorgte für Begeisterung mit dem von Still gestifteten «Logistics Leader of the Year Award 2025». Die Auszeichnung würdigt seinen massgeblichen Beitrag zur Innovations-und Digitalisierungs-Strategie des Kemptener Logistikdienstleisters.
Innovations-«Held» Stefan Hohm
Seit 33 Jahren im Unternehmen, stehe Hohm für eine Verbindung aus Pragmatismus und technischem Fortschritt. Unter seiner Führung wurden, wie berichtet, Forschung und Entwicklung bei Dachser zu einem strategischen Eckpfeiler. Zu den Projekten, die unter seiner Verantwortung entstanden, gehören neben @ILO zur Echtzeit Abbildung von Stückgutlagern auch das Echtzeit-Tracking von Trailern und Wechselbrücken sowie zahlreiche Initiativen in den Bereichen KI, Machine Learning und Big Data.
Vorbeugende Lagerhaltung in Papua Neu Guinea. Foto: WHH
Frank Müller, Verkaufs- und Service-Chef bei Still, betonte in seiner Laudatio: «Stefan Hohm steht exemplarisch für ein modernes Verständnis von Führung – eines, das Wandel nicht als Risiko, sondern als Gestaltungsraum begreift». (…) Entscheidender als das «Was» sei für ihn das «Wie»: Er schaffe Strukturen, in denen Neues entstehen könne, getragen von Haltung, Teamarbeit und dem Anspruch, das Richtige langfristig richtig zu tun.»
Die Welthungerhilfe sorgt vor
Zum dritten Mal wurde im Rahmen der Veranstaltung auch die Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics vergeben: Die vom Fritz Institute in Kalifornien gestiftete Medaille ging erstmals an eine deutsche Hilfsorganisation: die Welthungerhilfe (WHH). Gewürdigt wurde das Projekt «Emergency Supply Prepositioning Strategy (ESUPS)», das nationale Strategien zur Bevorratung von Hilfsgütern in Katastrophenregionen verbessert.
Lynn C. Fritz mit den Vertretern der Welthungerhilfe. Fotos: LHOF
Herzstück ist eine digitale Plattform namens «Stockholm», die Bestände verschiedener humanitärer Organisationen transparent abbildet und Empfehlungen liefert, welche Güter in welcher Menge an welchen Standorten vorgehalten werden sollten.

















