Alle reden von IT und Digitalisierung. Dabei spielt auch die Funktionstüchtigkeit der «OT» (Operational Technology = Betriebstechnik), die wichtige Systeme, Maschinen und Anlagen in ihrer physischen Umgebung – und auch die Intralogistik – ganz direkt steuert, eine wichtige Rolle. Die Kran- und Hebetechnik inbegriffen.

Denn auch die Hebetechnik, zunehmend digital kontrolliert, muss gegen Cyber-Attacken gesichert sein. Der sogenannte Cyber Resilience Act der EU bezieht hier alles von Smart-Home-Geräten bis hin zu Betriebssystemen, die elektronisch gesteuert werden, mit ein, und verpflichtet Hersteller, Sicherheitslücken zu beheben, schwerwiegende Vorfälle zu melden und eine CE-Kennzeichnung anzubringen, die die Konformität bestätigt. Bei Nichteinhaltung drohen hohe Geldstrafen.
Whitepaper zum Cyber-Risiko
In einem Whitepaper «Cyber security in industrial radio remote control systems» klärt HBC-Radiomatic über die Anforderungen an industrielle Funkfernsteuerungen auf.

Betriebstechnologie (OT) umfasst die Hardware und Software, die zur Vernetzung, Steuerung, Überwachung, Verwaltung und Sicherung industrieller Anlagen und Maschinen eingesetzt wird. Unternehmen aus Branchen wie Fertigung, Bergbau, Öl und Gas, Energieversorgung und Transportwesen sind stark auf deren Funktionstüchtigkeit angewiesen. Roboter, industrielle Steuerungssysteme, SCADA-Systeme oder speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) sind Beispiele dafür.
Reale Schäden verhindern
OT-Geräte steuern die physische Welt, während IT-Systeme Daten und Anwendungen verwalten. Sie können ähnliche Elemente verwenden, darunter drahtlose Technologien, Datenschnittstellen, Netzwerkprotokolle oder Switches. OT-Geräte werden meist anwendungsspezifisch entwickelt und beinhalten daher spezielle Software und Protokolle.
Das Schweizer Team um U.Meier (li.)
Sie lassen sich in der Regel nicht so einfach und häufig aktualisieren wie IT-Geräte, da der Zugriff an entfernten Standorten oder in rauen Umgebungen oft schwierig ist. In allen Fällen können Änderungen an OT-Geräten weitreichende Folgen für den industriellen Prozess haben.
Kritische Infrastruktur
Auch wenn die Risiken anfälliger IT-Systeme in Unternehmen enorm sind, kann eine Sicherheitslücke in einem OT-Gerät in der realen Welt eines industriellen Prozesses wirklich gefährliche Folgen haben. Führungskräfte, die für OT-Systeme verantwortlich sind, müssen daher bei ihren Entscheidungen die Gefahren für Leben und Gesundheit in kritischer Infrastruktur und an schweren Maschinen berücksichtigen, heisst es in dem Whitepaper. Selbst wenn ein OT-System dem neuesten Stand der Technik entspreche, könne es durch seine Verbindungen zu anderen Geräten oder durch das Aufdecken von Schwachstellen während des Betriebs angreifbar sein.
Der Hauptsitz in Crailsheim. Alle Fotos: HBC radiomatic
Kompetent beraten werden HBC-Kunden in der Schweiz von einem insgesamt zehnköpfigen Team um Urs Meier in Othmarsingen und seit 2020 ausserdem mit einem zweiten Standort in der französischsprachigen Schweiz in Villars-Sainte-Croix am Genfer See.

















