Metall-Sägespezialist Kasto hat seine Sägesteuerung von Grund auf überarbeitet. Neues Herzstück bei der Bereitstellung des Materials ist ein klar strukturiertes Dashboard, das wichtige Kennzahlen wie Lauf- und Standzeiten, aktuelle Aufträge oder Maschinenzustände grafisch darstellt. Bediener erkennen auf einen Blick, was gerade läuft.

Anwender können Aufträge flexibel umsortieren und auch während eines laufenden Schnitts komfortabel zwischen verschiedenen Ansichten wechseln. Parallel nutzbare Funktionsfenster und eine kontextbezogene Hilfe reduzieren die notwendigen Klicks und beschleunigen die Bedienung deutlich.
Bedienung vereinfacht
Die neue Steuerung soll zunächst in der KASTOwin-Baureihe zum Einsatz kommen und anschliessend auf weitere Sägen ausgeweitet werden. Eine optimierte Softwarearchitektur sorgt dabei für deutlich verkürzte Ladezeiten, schnelle Reaktionen auf Eingaben und höhere Maschinenverfügbarkeit.

Der «Simple-Modus» reduziert die Anzeige auf das Wesentliche und führt auch ungelernte Anwender sicher durch den Sägeprozess. Unterschiedliche Nutzerrollen stellen sicher, dass Bediener, Meister oder Instandhalter jeweils nur die Informationen erhalten, die für ihre Aufgabe relevant sind. Individuelle Einstellungen, wie Sprache, Masseinheiten oder bevorzugte Auswertungen, lassen sich personalisieren und erleichtern die Einarbeitung.
Einarbeitung erleichtert
Mithilfe eines Schnittplans lassen sich mehrere Sägeaufträge schnell, übersichtlich und intuitiv anlegen – selbst dann, wenn sie unterschiedliche Abschnittlängen oder komplexe Anforderungen aufweisen. Für jeden einzelnen Sägeauftrag können individuelle Prozessparameter definiert werden.
Fotos: A1 / Kasto
In Kombination mit einem Softwaremodul «Optisaw light» ist dafür gesorgt, dass alle zu sägenden Aufträge automatisch und mit hoher Präzision den verfügbaren Stangen zugeordnet werden. Dabei berücksichtigt das System nicht nur die gewünschten Abschnittlängen, sondern optimiert zugleich die Reihenfolge und Platzierung der Schnitte. Dadurch werde jede Stange bestmöglich ausgenutzt und der Verschnitt deutlich reduziert.
Nur wenige Klicks
Bereits vor dem Marktstart wurde die neue Steuerung bei Günther + Schramm in Königsbronn im Alltag getestet, wo sie eine bestehende Säge ersetzte. Der süddeutsche Systemdienstleister betreibt über 100 Sägen und fertigt mehr als zehn Millionen Sägeabschnitte pro Jahr. «Wir wollen die neue Steuerung nicht mehr missen», sagt Angelo Faraci, einer der Schichtleiter. «Wenn ich drei bis vier Maschinen gleichzeitig bediene, muss ich mich auf die Sägen verlassen können. (...) Wir müssen die Aufträge schnell und sicher mit wenigen Klicks abarbeiten können.»
F. Reiss / klk.

















