Eine neue mobile Plattform namens KMP 250P aus dem AMR-Portfolio von Kuka kann Waren und Bauteile bis zu 250 kg transportieren und optional mit einer Hubeinheit ausgestattet werden. Cleanroom- und ESD-Versionen ermöglichen den Einsatz für spezielle Anwendungsbereiche.
Zubehör und Ladegeräte der KMP 250P stimmen mit den Plattformen KMP 600P und KMP 1500P überein. Die verschiedenen Plattformen lassen sich ganz einfach in einer Flotte integrieren. Kompatibel innerhalb einer AMR-Flotte einsetzbar und intuitiv steuerbar ist die KMP 250P durch den Flottenmanager AMR Fleet und die Standardkommunikationsschnittstelle VDA 5050. Mit Hilfe eines erweiterten «Sleepmodes» können auch grosse Flotten bedienerfreundlich in Standby versetzt werden.
AMR als Unterfahrschlepper
Durch ihren Differentialantrieb ist die mobile Plattform zudem räumlich hoch flexibel. Neben einer konduktiven Ladestation steht optional auch eine induktive Variante zur Verfügung – so bleibt die KMP 250P unterbrechungsfrei im Betrieb.

Safety first: Zwei diagonal angebrachte Laserscanner sorgen in Kombination mit 3D-Kameras für einen 360-Grad-Schutz. Wird ein Hindernis im Fahrweg identifiziert, kann dieses bei ausreichend Platz automatisch und sicher umfahren werden oder die KMP 250P stoppt voll automatisch.
«Dieser hohe Standard ist uns sehr wichtig. Dadurch werden sowohl die reibungslose Zusammenarbeit von Mensch und Robotik als auch der sichere Warentransport gewährleistet», sagt Clemens Lauble, Product Manager bei Kuka.

Eine neue Tugging-Option wird ab 2026 verfügbar sein. Als Unterfahrschlepper («Tugger») können Lasten bis zu 500 kg transportiert werden. In dieser Variante mit dem Namen KMP 250P-T dockt der AMR von unten an Transportwagen an, die dann gezogen werden.

















