Mit einer Werkhalle in Obersiebenbrunn bei Wien erweitert Bahnhersteller Stadler die Kapazitäten für die Inbetriebsetzung, Zulassung und den Service moderner Schienenfahrzeuge in Österreich. In der Werkhalle werden bereits seit März 2026 die Hochgeschwindigkeitszüge der Westbahn gewartet.

«Österreich ist für uns ein wichtiger Markt. Deshalb bauen wir unsere Präsenz gezielt aus. Das neue Service-Zentrum ist hierbei ein wichtiges Puzzleteil. Mit der neuen Werkhalle schaffen wir die Voraussetzungen, um die Züge effizient zu warten. Das ist entscheidend für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb der Züge» so Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler.
Auf hohem technischen Standard
Die neue Stadler-Halle sei weit mehr als eine Werkstätte – sie ist eine «Halle für alle» und stehe in Zukunft sämtlichen Betreibern für Servicearbeiten an Stadler-Fahrzeugen zur Verfügung. Die Anlage ermöglicht es, die Vorbereitung für verschiedenste Testfahrten zu optimieren und zu standardisieren. Dies ist entscheidend, damit Züge noch schneller in den Betrieb genommen werden können.
P.Spuhler, J. Mikl-Leitner, P.Hanke, Chr. Diewald (v.l.n.r.).
«Damit schaffen wir die Grundlage, um Züge effizient, nachhaltig und auf höchstem technischem Niveau zu betreuen», erklärt Christian Diewald, CEO von Stadler Austria. Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Strabag. «Mit der neuen Instandhaltungshalle haben wir in nur sieben Monaten Bauzeit gemeinsam mit Stadler einen wichtigen Beitrag für eine moderne und verlässliche Bahninfrastruktur in Österreich geleistet», so Franz Redl, Vorstandsmitglied der Strabag.
Prominenz vor Ort
Sie stärke das System Bahn deutlich, weil moderne Fahrzeuge schneller und effizienter gewartet werden können. (…) «Solche Infrastrukturprojekte erhöhen die Qualität des öffentlichen Verkehrs und machen Österreich als Wirtschafts- und Mobilitätsstandort nachhaltig attraktiver».

Die neue Halle wurde als Erweiterung der bestehenden Anschlussbahn am Betriebsgelände der Agrana in Obersiebenbrunn / Leopoldsdorf errichtet und umfasst neben einer 225 m langen und etwa 4600 m² grossen Halle auch Büroräumlichkeiten sowie eine zusätzliche Zelthalle, die als Lager genutzt wird.
Weitere Kapazitäten
Durch die direkte Anbindung an das Bahnnetz inklusive einer künftig mit ETCS ausgestatteten 200 km/h-Strecke sei der Standort optimal in das europäische Bahnsystem integriert. Das Band zur Eröffnung durchschnitten Peter Spuhler, Verwaltungsratpräsident von Stadler; Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich; Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und Christian Diewald, CEO von Stadler Österreich, in einer gemeinsamen Zeremonie.

















