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Herstellerunabhängig steuern
02. Februar 2026
Regalbediengeräte unterschiedlicher Hersteller in ein und derselben Anlage auf einheitlicher Basis steuern oder die Palettenfördertechnik neuesten Anforderungen anpassen: Mit projektspezifisch massgeschneiderten Konzepten steigert Telogs die Leistung und Verfügbarkeit von Intralogistiksystemen.
Montageführung mit Pick-by-Light
02. Februar 2026
Dass die Fehlerrate bei Kommissionierung mit lichtgeführten Signalanzeigen gegen Null tendiert ist bekannt. Das gilt auch für Montage-Arbeitsplätze. «PickTerm Flexible» von KBS hält zusätzliche Optionen mit Sensorquittierung und Behälterausleuchtung zur Anpassung an unterschiedlichste Lagerstrukturen parat.
LogiMAT: Die KI-Welle rollt
01. Februar 2026
Nach der Messe ist vor der Messe: Nach der Logistics & Automation in Bern steht vom 24. bis 26. März wieder die LogiMAT in Stuttgart mit ihrer inzwischen immensen Grössenordnung auf dem Programm. In allen Segmenten präsentieren die Aussteller Neuheiten mit integrierten KI-Anwendungen und KI-Methoden.
Anpacken und Zupacken in der Logistik
31. Januar 2026
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der diesjährigen Logistics & Automation in Bern den von GS1 organisierten LogisticsTalks zuteil. Von der jüngsten Auflage der Logistikmarktstudie bis hin zu geführten Touren über 2D-Codes und Ausbildungsfragen mit Swiss Logistics by ASFL SVBL-Chef Serge Frech reichte das Spektrum.
Messe auf progressivem Niveau
30. Januar 2026
Um rund 10 %, sagt Messeleiterin Kristina Nadjarian, könnten die Messen «Logistics & Automation» und die «Empack» 2027 noch wachsen. 179 Ausstellende und 3121 Fachbesucher wurden diesmal in Bern gezählt. Während die reine Anzahl der Teilnehmenden regional natürlich begrenzt ist, punktet Easyfairs mit Professionalität.
17 Nominierte im IFOY-Finale
29. Januar 2026
13 Produkte und Lösungen aus acht Nationen ziehen beim Intralogistik-Wettbewerb IFOY ins Finale 2026 ein. Vier Unternehmen werden sich als «Start-up of the Year» beim Test Camp Intralogistics in der Dortmunder Westfalenhalle dem Urteil der internationalen Jury und dem Audit der Experten stellen.
Die «Erste Geige» im Orchester
27. Januar 2026
In mehrfachem Sinne betrachtet Johannes Meißner, technischer Geschäftsführer des Automatisierungs-Anbieters Witron, die Funktion moderner Warenlager als «integralen Bestandteil» der Supply Chain des Kunden. Und zielt wie bei Jumbo in Nieuwegein zugleich auf harmonische Abläufe.
E-Projekte auf dem Prüfstand
26. Januar 2026
Neue Projekte entschlossener angehen – nicht zielführende schneller beenden. Auf diesen Nenner lassen sich die vorläufigen Zahlen für 2025 des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen am Bodensee bringen. Im Zuge der Restrukturierung bei Elektro-Antrieben sollen mehrere Projekte vorzeitig beendet werden.
Robustes Messegeschehen
26. Januar 2026
Die Nürnberger Messe, eine der 15 grössten Plattformen der Welt und in der Logistik vor allem durch die «Fachpack», die im Turnus erst in 2027 wieder an der Reihe ist, eine bekannte Hausnummer, hat 2025 mit 350 Mio. Euro ein überraschendes Plus eingefahren. Ein gutes Zeichen für eine Trendwende in Krisenzeiten?
Reichhaltiger Fundus aus DLR-Leichtfahrzeug-Studie
25. Januar 2026
Einen überaus reichhaltigen Fundus an Einschätzungen und Erfahrungswerten hat das DLR-Cargobike- und Leichtfahrzeug-Projekt, dessen Ergebnisse – wie angekündigt - am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden, für den Einsatz von Lastenrädern und elektrischen Leichtfahrzeugen in der Citylogistik zutage gebracht.
Identcode im Umbruch
WAGNER Schweiz AG
Identcode im Umbruch
06. Oktober 2023
Abb.: GS1 Schweiz
Ungeachtet des Sturms im Wasserglas um die angebliche «Abschaffung» des EAN-Strichcodes (der weiterhin verfügbar sein wird) wirbt GS1 Schweiz mit den für künftige Lieferketten wichtigen Qualitäten des 2D-Codes, der ab 2027 auf breiter Ebene verfügbar sein soll. Coop hat dieser Tage eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Von GS1 unterstützte 2D-Codes wie beispielsweise der GS1 DataMatrix können neben der GS1 Artikelnummer (GTIN) auch Informationen wie das Verfallsdatum, Chargen- oder Seriennummern beinhalten, während Nutzer in einem EAN/UPC-Strichcode lediglich die GTIN verschlüsseln können. Dank GS1 Digital Link ist es zusätzlich möglich, Internet-Links zu Inhaltsstoffen und Allergenen, Produktbildern und -videos und weitere Angaben für die Konsumenten zugänglich machen, die bislang oft nur im Kleingedruckten mühsam zu erkennen sind.
Neuer 2D-Code
Ein weiterer Vorteil: Die 2D-Datenträger benötigen nur ein Drittel des Raums, den der Strichcode einnimmt. Auch Emmi liefert bereits ausgewählte Produkte an Coop, auf denen nur noch die GS1 DataMatrix aufgedruckt ist. In der GS1 DataMatrix sind die GS1 Artikelnummer (GTIN), das Nettogewicht, der Preis, das Mindesthaltbarkeitsdatum sowie die Batchnummer verschlüsselt. Im EAN-13 Strichcode ist nur die GS1 Artikelnummer vorhanden.
GS1 Schweiz zufolge haben bislang die Unternehmen Emmi, Feldschlösschen, Migros, Ospelt, Spar, Volg und Wander zugesagt, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Laut Einschätzung von GS1 Schweiz dürften die heute zugelassenen und bewährten Symbologien EAN/UPC und GS1 DataBar voraussichtlich noch über einen langen Zeitraum im Markt verwendet werden. Für die Nutzung von zusätzlichen Daten am «Point of Sale» dränge sich der GS1 DataMatrix-Code auf, da er den Application Identifier Standard (AI Standard) unterstütze und somit beispielsweise die Verschlüsselung von (Rück-)Verfolgbarkeits-Daten auf einer Konsumenteneinheit ermögliche.
Bislang üblicher EAN-Strichcode
Dank der Migration vom EAN-13-Strichcode zum GS1DataMatrix könnten die internen GS1 Artikelnummern (Restricted Circulation Number, RCN) in Zukunft durch GTIN ersetzt werden. In der Praxis würde im EAN-13-Code weiterhin die RCN, im GS1 DataMatrix aber bereits die neu zugeteilte GTIN verwendet.
Die generelle Freigabe von GS1 DataMatrix und GS1 QR Code als primäre GS1 Datenträger für Konsumenten-Einheiten des Detailhandels, zusätzlich zu den bereits zugelassenen Symbologien EAN/UPC und GS1 DataBar, heisst es, werde «voraussichtlich noch Jahre» in Anspruch nehmen.
GS1 Global hat ein Positionspapier zur Verarbeitung von Symbologien wie GS1 2D-Datenträger an der Kasse verabschiedet und veröffentlicht. Die Frage sei nicht, ob GS1 2D-Datenträger ohne Einschränkungen für die Detailhandelskasse freigegeben werden, sondern wann.
Vergleich der Systeme. Alle Abb.: GS1 Schweiz
Der GS1 Digital Link Standard werde in Zukunft weitere Anwendungen ermöglichen, die über die traditionelle Verwendung von GS1 Strichcodes in der Versorgungskette hinausgehen. Der Aufbau folge gültigen und allgemein verfügbaren Webstandards und soll dann auch direkt von Webbrowsern ohne Konversion zu interpretieren sein.
Nicht zu vermeiden: Damit die Implementierung möglichst reibungslos abläuft, sind verschiedene Anpassungen und bilaterale Absprachen innerhalb der Supply Chain notwendig.
Der vorliegende Artikel verwendet Erklärungen und Details aus der Anwendungs-Empfehlung von GS1 Schweiz und einem frei zugänglichen GS1-Webinar auf
klk.
www.gs1.ch
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